MoBli LogoDas MoBli (Kurzwort für Monats-Blitzschachturnier) findet i.d.R. jeden zweiten Freitag im Monat (Abweichungen möglich!) statt. Aus den individuellen Erfolgsquoten des jeweiligen Turniers (%-Punkte + Teilnahmebonus) ergibt sich eine Punktwertung, die über das Kalenderjahr hinweg zu einer Gesamtwertung aufaddiert wird. MoBli-Sieger wird, wer am Ende des Jahres die meisten Punkte hat. Einen Sonderstatus hat das Weihnachtsblitzturnier, das gesondert honoriert wird und in die Gesamtwertung mit eingeht.

Das MoBli ist ein offenes Turnier und nicht an eine Vereinsmitgliedschaft gebunden. Wer an einer (regelmäßigen) Teilnahme interessiert ist, registriert sich beim Webmaster (s. Impressum) - registrierte MoBli-Interessenten erhalten zu jedem Turnier eine persönliche Einladung per E-Mail; dieser Service kann natürlich jederzeit widerrufen werden.

 

Gesamtwertung 2020

MoBli Tabelle aktuell

Dezember - Elf Schachfreunde trafen sich virtuell zum traditionellen Weihnachtsblitzturnier und letzten Monatsblitzturnier des Corona-Jahres 2020.  Bei den gewohnten Zutaten  (Plätzchen, Glühwein, weihnachtliche Musik) musste jeder für sich selbst sorgen. Die Stimmung war trotzdem gut und im Vorfeld wurde manch lustige Diskussion im Chat geführt . Auch während der Partien gab es die einschlägigen Kommentare, um  eigene Fehler zu entschuldigen,  dem Gegner Lob für einen starken Zug auszusprechen  und zu beglückwünschen.

Ein paar Kostproben:

"Mouse slip" oder "miss click" bezeichnen einen Fehlzug, bei dem die Computermaus der Führung ihres Herrchens nicht richtig gehorchte, also ein "Mausrutscher".  "Sorry", "och nee", "uppsa", "gg".  Letzteres drückt ein gutes Spiel aus ("good game"), sozusagen als virtueller Ersatz des Händerreichens , um auszudrücken, dass es ein gutes und faires Match war. Im Chat kann es aber auch "grin grin" bedeuten, um ein besonders starkes Grinsen (Doppelgrins) auszudrücken. - "Es ist Blitz, da darf man probieren." -  "Das war nicht inkorrekt das war einfach eingestellt." -  "Der Schlaf am Brett soll der gesündeste sein; für den Gegner."

Doch nun zur Sache.

Weihnachtsblitztunier

SFL KenBratReimann 20180308   

Nach 10 Runden Schweizer System kristallisierte sich am Ende ein eindeutiger Sieger heraus: Ken Brat-Reimann.  Er gewann bei 2 Remisspielen alle anderen Partien, eine dabei unter sehr glücklichen Umständen.  In der Partie mit

Wolfgang Gottwald hätte dieser bei einem schönen Mattangriff einfach mit seiner Dame die gegnerische schlagen können, die sich dem drohenden Matt noch mutig in den Weg stellte; anschließend hätte sie im nächsten Zug zwingend Matt setzen können.  Stattdessen zog Wolfgang den Turm, um Schach zu geben und Ken konnte das drohende Matt und gleichzeitig den Damenverlust abwehren.  Am Ende reichte Wolfgang die Zeit nicht mehr.  Nach dem Turnier kommentierte Ken seinen Pokalsieg:  "Nur von Wolfgangs Gnaden, er hat mich wirklich an die Wand gespielt. Ich hatte keine Chance, konnte diese aber nutzen :-)"

Zweiter im Weihnachtsblitzturnier  wurde Gastspieler Simon Frohnhäuser. Er unterlag Ken und gab nur noch einen halben Punkt ab. Adrian Conte und Ralf Frohnhäuser teilten sich punktgleich den dritten Platz.

 

 

Monatsblitzturnier

SFL AdrianConte 20190110   

Das Weihnachstblizturnier ist der Höhepunkt und gleichzeitig Schlusspunkt des Monatsblitzturniers (MoBli). Im MoBli zählt über das gesamte Jahr hinweg der akkumulierte Erfolg aller 11 Turniere, die im Jahr 2020 ausgetragen wurden.  Als besonders ökonomisch erwies sich die Spielweise von Adrian Conte, der mit 8 Turnierteilnahmen mit 662 die meisten MoBli-Punkte akkumulierte und damit als MoBli-Sieger des Jahres 2020 seinen Erfolg des Vorjahres wiederholte.

Den zweiten Rang erspielte sich mit 633 Punkten Edgar Ohst, der diese Zahl in 10 Turnierteilnahmen  schaffte.  Adrian Totaro sammelte über 11 Turniere hinweg  583 Punkte und wurde Dritter.

 

Hier geht es zur Jahresgesamtwertung.

Hinweis zur Auswertung:
Alle Punkte wurden für die MoBli-Wertung  auf die theoretisch möglichen 10 Punkte (bei 11 Teilnehmer) normiert, um die Vergleichbarkeit innerhalb der Turnierserie zu gewährleisten.  Freispiele wurden nicht berücksichtigt. 

 

November - Mit zehn Teilnehmern war das November-MoBli erfreulich gut besucht.  Trotz angesetzter 9 Runden nach CH-System  erklärte der Lichess-Algorithmus das Turnier bereits nach 6 Runden für beendet. Gerne hätte man noch die 3 weiteren Runden gespielt.

Jedenfalls war die Endwertung eindeutig und es war keine Feinwertung erforderlich, um die Spitzenplätze zu diskriminieren. Die Treppchenplätze gingen ausschließlich an Gastspieler. Sieger mit 5,5 Punkten wurde Simon Frohnhäuser (Frankenthal),  gefolgt von Ralf Frohnhäuser (Frankenthal, 5,0) und Holger Ohst (Husum, 4,5).

Alle Punkte wurden für die MoBli-Wertung  auf die tehoretisch möglichen 9 Runden (10 Teilnehmer) normiert, um die Vergleichbarkeit innerhalb der Turnierserie zu gewährleisten.

Oktober - Diesmal lief das Turnier ohne technische Probleme ab. Zwei Spieler stiegen mit Verspätung ein, wegen ungerader Teilnehmerzahl  hatten einige Spieler dann spielfrei, was vom Lichess-Turnier als Siegpunkt gewertet wurde. Gespielt wurden insgesamt 8 Runden.

Eindeutiger Sieger der Oktober-Runde war Alexander Klarner, der alle acht Spiele gewann.  Platz 2 holte sich Martin Merkel und den dritten Treppchenplatz erspielte sich Adrian Conte.

Alle "geschenkten" Punkte wurden für die MoBli-Wertung neutralsiert  und auf die tatsächlich absolvierten Spiele bezogen und schließlich auf 8 Runden (9 Teilnehmer) normiert, um die Vergleichbarkeit innerhalb der Turnierserie zu gewährleisten.

September - Das  ursprünglich eine Woche vorher geplante MoBli  wurde wegen eines regionalen Schadens am Glasfasernetz  auf den 18.9.2020 verlegt.  Das Internet war am 11.9. den ganzen Tag nicht verfügbar und fiel am Folgetag noch einmal aus; Grund dafür war ein Nagerschaden an der reparierten Stelle, wie der ISP mitteilte.  Auch während des Turniers kam es bei einigen Spielern zu Anzeigeproblemen, die aber dank korrigierter Einstellungen behoben werden konnten.  Ein Spieler trat verspätet an und bekam einen halben Punkt geschenkt.  Während des Turniers stieg ein Spieler aus; wegen ungerader Teilnehmerzahl  hatten einige Spieler dann spielfrei, was vom Lichess-Turnier als Siegpunkt gewertet wurde. Gespielt wurden insgesamt 8 Runden.

Alle "geschenkten" Punkte wurden für die MoBli-Wertung neutralsiert  und auf die tatsächlich absolvierten Spiele bezogen und schließlich auf 9 Runden (10 Teilnehmer) normiert, um die Vergleichbarkeit innerhalb der Turnierserie zu gewährleisten. Trotz der kompliziert erscheinenden Auswertung gab es zwei klare Sieger, die sich den ersten Platz mit je 7,9 MoBli-Punkten (7 Lichess-Punkte) :  Martin Merkel und Holger Ohst.  Im Tie Break war erstgenannter hauchdünn besser. Den dritten Podestplatz  eroberte Adrian Conte mit 6,0 MoBli bzw. 5,5 Lichess-Punkten.

August - Das August-MoBli, das am 14.8. wieder online über den Lichess-Server ausgetragen wurde, war von technischen Pannen begleitet. Zwei Spieler beschwerten sich, dass sie kein Brett sahen, andere keine Figuren und somit sozusagen im Blindflug antraten.  "Bindschach mal ganz anders." war der passende Kommentar. Bei einem Spieler waren auf einmal alle Felder weiß. Dann war teils auch die Internetverbindung weg., Aus der Spielergemeinschaft gab es Tipps zur Behebung der Probleme und die Mitspieler waren so fair, die Notlage nicht auszukosten und willigten auf ein Remis ein. "Da war in der Technik heute mächtig der Wurm drin." kommentierte am Ende der Spielleiter.  Aber alle Runden konnten ausgetragen werden und  wurden auch für das MoBli gewertet.

Auf dem Siegertreppchen versamelten sich Adrian Totaro (5 Punkte), Adrian Conte (4,5) und Ken Brat-Reimann (3,5).

Juli - Es ist Sommer, es ist Feriensaison. Ursprünglich war Schachpause geplant, aber da nicht alle in Urlaub sind, wird das MoBli in der online-Variante diesmal auch in der Sommerzeit gespielt. Erfreulich unterstützt durch teilnehmende Gäste aus Frankenthal und Husum  trafen sich 10 Blitzer am PC zum Juli-MoBli.

Ob es an der Sommerzeit liegt? Es ging jedenfalls heiß her in spannenden Partien und oft genug brachte die limitierte Zeit die finale Entscheidung. So zum Beispiel in der Bruderpartie  Holger vs. Edgar Ohst, die der Verteidiger aus Limburgerhof mit 0,02 Sekunden  (20 Millisekunden) Zeitvorsprung gewann.

Im Chat wurden die durch das Zeitfallbeil entschiedenen Partien häufig kommentiert:  "Sorry lucky",  "Sorry wieder auf Zeit!",  "Ich stand komplett auf Gewinn und habe es einfach nicht hinbekommen.", "Schon wieder Glück! Sorry."

Nach 9 Runden standen 2 Frankenthaler und 2 Limburgerhofer auf dem Siegertreppchen:  Simon Frohnhäuser gab nur einen halben Punkt ab und wurde mit 8,5 Punkten Erster, Ralf Frohnhäuser folgte mit 7 Punkten auf Rangplatz 2.  Edgar Ohst und Reinhard Ripsam holten je 6,5 Punkte.

Information für Spieler, die verspätet in das Turnier einsteigen oder wegen ungerader Teilnehmerzahl aussetzen:

Da beim MoBli die Erfolgsquote zählt, werden die virtuellen Siegpunkte (sog. "Bye"-Punkte) aus spielfreien Begegnungen ignoriert und dafür die Rundenzahl auf die tatsächlich gespielten Runden verkürzt. Die erspielten Punkte werden auf rechnerisch 9 Partien (bei 10 Teilnehmern) normiert. Wer zum Beispiel effektiv 1 Punkt aus 8 Runden (1 Runde spielfrei) geholt hat, erhält 1/8*9 = 1,125 Punkte aus 9 (virtuellen) Runden. Die Erfolgsquote ist dann 1,125/9*100 =  12,5%.  Für die Teilnahme am MoBli gibt es noch einen Bonus von 10%, so dass in die Gesamtwertung  (gerundet) 23 MoBli-Punkte eingehen.

Juni - 13 Spieler folgtem dem Aufruf zum MoBli des Monats Juni, das am 12.6.2020 wieder online auf Lichess in 9 Runden und diesmal nach Schweizer System ausgetragen wurde.  Die Spitzenposition war heiß umstritten und am Ende fiel das Ergebnis äußerst knapp aus.  Im Rundenmodus hätten sich Martin Merkel und Ralf Frohnhäuser den ersten Rang mit je 7 Punkten geteilt.  In der Schweizer-System-Variante kürte Lichess Martin Merkel als Sieger aufgrund der Sonneborn-Berger Feinwertung. Dieses Verfahren gewichtet einen Punktgewinn gegen einen Gegner, der hoch in der Tabelle steht, höher als gegen einen Gegner, der weiter unten steht, während es die Spielstärke der Gegner in Niederlagen unbeachtet lässt.  Ken Brat-Reimann und Holger Ohst  folgten punktgleich mit 6,5 Punkten nach, wobei die SB-Feinwertung Ken auf Platz drei auswies.

Da beim MoBli die Erfolgsquote zählt, wurden die virtuellen Siegpunkte (sog. "Bye"-Punkte) aus spielfreien Begegnungen ignoriert und dafür die Rundenzahl auf die tatsächlich gespielten Runden verkürzt. Die erspielten Punkte wurden auf rechnerisch 12 Partien (bei 13 Teilnehmern) normiert. Wer zum Beispiel effektiv 4 Punkte aus 8 Runden (1 Runde spielfrei) geholt hat, erhält 6 Punkte aus 12 (virtuellen) Runden und hat somit eine Siegquote von 50%. Für die Teilnahme am MoBli gibt es noch einen Bonus von 10%, so dass in die Gesamtwertung  60 MoBli-Punkte eingehen.

Mai - Im April wurde das MoBli wegen der Corona-Restriktionen abgesagt. Für das Mai-MoBli nutze man nun die Möglichkeiten des Internets und trug das Turnier auf dem Schachserver Lichess aus. Erfreulich war die Zahl der Teilnehmer: 11 Spieler nahmen die Herausforderung des online-Turniers an.

Die Modalitäten waren etwas abweichend von den Clubregeln, wo jeder gegen jeden spielt.  Im Lichess -Turnier ist nur die Gesamtspielzeit vorgegeben.  Es kann vorkommen, dass Paarungen sich wiederholten und auch die Zahl der Spiele kann abweichen, je nachdem wie schnell einzelne Partien zu Ende gingen.

Ken Brat-Reimann ist für sein schnelles Spiel bekannt; er schaffte es, 14 Partien zu spielen und dabei 28 Lichess-Punkte zu holen.  Dabei gingen 8 Siege, 4 Remispartien und 2 Niederlagen auf sein Konto. Für die MoBli-Wertung geht die Gewinnquote ein, in diesem Fall also 71% (10/14).

Holger Ohst, Gastspieler aus Husum, schaffte "nur"  9 Partien und erreichte mit 7 Siegen, einem Remis und 1 Niederlage (gegen Ken Brat-Reimann) ein Lichess-Rating von 22 Punkten, in der MoBli-Wertung hingegen brachte ihm diese Bilanz jedoch eine Gewinnquote von 83% und damit den ersten Platz im MoBli ein.

Adrian Conte konnte 12 Partien spielen; dabei fielen 7 Siege, 4 Remisspiele und 1 Niederlage an. Mit 21 Lichess-Punkten schaffte er den dritten Platz in der Lichess-Wertung; die Gewinnquote von 75% und damit platzierte er sich noch vor Ken Brat-Reimann auf Rang 2 in der MoBli-Wertung.

April - Kein MoBli (wegen Corona-Pandemie)

März - Überraschend viele Remisspiele gab es im März-MoBli., nämlich 12 non 21 Partien.  Trotzdem kristallisierte sich am Ende Favorit Adrian Conte als Sieger heraus. Mit 4,5 Punkten  lag er mit einem Punkt vor den Nächstplatzierten Wolfgang Gottwald und Ralf Frohnhäuser. Die Gesamtwertung führt unangefochten und mit deutlichem Abstand Adrian Conte an vor Ken Brat-Reimann und Reinhard Ripsam.

Februar - Die zweite Runde des MoBli brachte gleich zwei Sieger hervor: Reinhard Ripsam und Thorsten Geib teilten sich den ersten Platz mit je 4,5 Punkten aus 6 Spielen.  Auf dem dritten Rang folgte Ken Brat-Reimann (3,5 Punkte). Die Jahreswertung führt weiterhin Adrian Conte an, gefolgt von Ken Brat-Reimann und Adrian Totaro.

Januar - Das Auftaktturnier des Monatsblitzturniers (MoBli) des Jahres 2020 wurde doppelrundig ausgespielt. Adrian Conte behauptete  seine Fürhrungsrolle im Blitzschach und gewann das Turnier mit 8,5 Punkten. Mit einem Punkt Abstand  positionierte sich Ken Brat-Reimann auf Platz 2. Den dritten Rang teilten sich Adrain Totaro und Edgar Ohst mit je 5,0 Punkten.

Historie: Frühere MoBli-Resultate finden Sie im Archiv

 

 

VM Logo2020

Nachdem sich das Präsenzverfahren im vergangenen Jahr 2019 für die Austragung der Vereinsmeisterschaft bewährt hat, wurde es auch für die VM 2020 angewandt. Die Auslosung der Paarungen findet unter den Anwesenden (daher Präsenzturnier) jeweils zu Beginn einer neuen Runde statt Sie orientiert sich - wie beim Schweizer System - an Spielfortschritt und Farbwechsel.

Allerdings verlief die VM pandemiebedingt dann doch ganz anders als im vergangenen Jahr. Im Januar und Februar nahm noch alles seinen gewohnten Gang; gespielt wurde in den Vereinsräumen. Dann kam Corona und traf den Präsenzsport vollkommen unvorbereitet. Die Runden im März und April fielen komplett aus. Auf der Suche nach Möglichkeiten, Schach auf Distanz zu spielen, wurde der Schachserver "Lichess" ausgemacht. Erste Erfahrungen hatte man schon im MoBli gewonnen, nun wurden darauf im "Hybridmodus" auch Langpartien gespielt.

Turnierleiter Reinhard Ripsam kündigte per Mail die anstehende Runde an; spätestens 30 Minuten vor Spielbeginn mussten die Spieler ihre Teilnahme bekundet haben. Ganz konventionell mit Spielberichtkarten nahm der Turnierleiter manuell die Auslosung vor und teilt per Mail an die Teilnehmer die Paarungen mit. Zum Termin loggten sich dann die Teilnehmer in Lichess ein und der Weißspieler forderte dann seinen zugewiesenen Gegner heraus.

Auf diese Weise wurden die weiteren Runden der Vereinsmeisterschaft bis zum regulären Schluss im Dezember ausgetragen.

In der letzten Runde trugen die beiden Tabellenführer Adrian Conte und Edgar Ohst ein weiteres Duell aus. In der ersten Runde im Januar ging der Kampf remis aus. Titelverteidiger Adrian trickste in der Eröffnung seinen Gegner zunächst aus. Edgar wehrte sich aber, entblößte unter Opfern den gegnerischen Königsflügel und schickte seine Dame gestützt durch den Läufer auf Tournee, um den Gegner mit Schachgeboten einzudecken. Am Ende übersah er die Möglichkeit, durch ein Läuferschach Matt zu erzwingen und beendete die Partie remis durch Dauerschach. Beide Spieler haben nun am Ende der Saison 6 Punkte.

In der Schlusstabelle liegen Adrian Conte und Edgar Ohst gleichauf mit je 6,0 Punkten an erster Stelle; auf Rang 3 folgt Jürgen Wortmann.

Alle Ergebnisse und die Schlusstabelle stehen hier: Vereinsmeisterschaft 2020.

 

SFL AdrianConte 20190110 SFL EdgarOhst 20181012

Doppelspitze: Adrian Conte (links) und Edgar Ohst

EO AC 20201218

Nach 38. ... Kg8 übersah Weiss den Gewinnzug 39. Lc4+ mit forciertem Matt.

Kleine Denkaufgabe: Wie geht es weiter bis zum Matt?

 

Die Vereinsmeisterschaft 2020

Die VM 2020 wird seit 2019 in einem neuen Format ausgetragen, nämlich als Präsenzturnier.

Neu daran ist, dass die Runden an bestimmten Tagen ausgetragen werden. Die Auslosung der Paarungen findet unter den Anwesenden (daher Präsenzturnier) jeweils zu Beginn einer neuen Runde statt Sie orientiert sich - wie beim Schweizer System - an Spielfortschritt und Farbwechsel. Da zusätzlich aber auch die Präsenz entscheidet, kann es auch vorkommen, dass man zweimal auf denselben Gegner trifft oder man zweimal hinterteinander mit derselben Farbe spielt.

Durch die Präsenzregel entfällt ein Vertagen von Partien. Ein späterer Turniereinstieg ist jederzeit möglich, genauso wie ein Aussetzen. In Abwandlung eines Sprichwortes gilt: "Wer spielt, kann verlieren, wer nicht spielt, hat schon verloren."

Spielmodus: 1 Stunde Bedenkzeit + 30 Sekunden pro Zug
Bei ungerader Teilnehmerzahl erhält der Spieler mit dem Freilos einen Siegpunkt gut geschrieben.

Termine (jeden 4. Freitag im Monat - Änderungen vorbehalten, siehe Termine in der Tabelle):
Die Ergebnisse der VM 2019 kann man im Archiv nachlesen.

Beginn: 20:00 Uhr

Schlusstabelle

Runde 1 2 3 4 5 6  7 8 9 10 11 Summe
Spieltermin 24.1. 28.2. 27.3. 24.4. 29.5. 26.6. 28.8. 25.9. 23.10. 27.11. 18.12.  
Edgar Ohst 0,5 1      0,5 0,5  1 1 0  0,5  0,5 6,0
Adrian Conte 0,5       1 0,5 1   1 1  0,5 6,0
Jürgen Wortmann   1     0,5 1     1  1   4,5
Adrian Totaro 1 0     1   1 0 0  0   3,0
Ralf Frohnhäuser           0,5   1 1     2,5
Nils Hohenberger   0     1   0 1    0,5  ? 2,5
Wolfgang Gottwald 0 1      0  0  0   0  0,5  ? 1,5
Reinhard Ripsam                 1 0,5   1,5
Ken Brat-Reimann 1                     1,0
Utta Recknagel         0 1  0 0 0  0   1,0
Simon Frohnhäuser           0,5           0,5
Thorsten Geib 0 0                   0,0
Paul Gerhardt         0 0   0       0,0

 + bedeutet "spielfrei"

 

Ergebnisse

Runde 9 am 18.12.2020

In der letzten Runde trugen die beiden Tabellenführer noch einmal ein Duell aus. In der ersten Runde im Januar ging der Kampf remis aus. Adrian Conte trickste in der Eröffnung seinen Gegner zunächst aus. Edgar wehrte sich aber, entblößte unter Opfern den gegnerischen Königsflügel und schickte seine Dame gestützt durch den Läufer auf Tournee, um den Gegner mit Schachgeboten einzudecken. Am Ende übersah er noch eine Möglichkeit, durch ein Läuferschach Matt zu erzwingen und beendete die Partie remis durch Dauerschach. Beide Spieler haben nun am Ende der Saison 6 Punkte. Die Partie Nils Hohenberger gegen Wolfgang Gottwald kam nicht zustande.

In der Schlusstabelle liegen Adrian Conte und Edgar Ohst gleichauf mit je 6,0 Punkten an erster Stelle; auf Rang 3 folgt Jürgen Wortmann.

Edgar Ohst - Adrian Conte remis
Nils Hohenberger - Wolfgang Gottwald -

 

Runde 8 am 27.11.2020

Auf Lichess wurde auch die achte Runde der Vereinsmeisterschaft ausgetragen. Adrian Conte und Jürgen Wortmann waren siegreich, Nils Hohenberger, Edgar Ohst, Wolfgang Gottwald und Reinhard Ripsam spielten remis.

Nils Hohenberger - Edgar Ohst remis
Jürgen Wortmann - Utta Recknagel  1:0
Adrian Conte - Adrian Totaro  1:0
Wolfgang Gottwald - Reinhard Ripsam  

 

Runde 7 am 23.10.2020

Auf Lichess wurde auch die siebte Runde der Vereinsmeisterschaft ausgetragen. In spannenden Kämpfen setzten sich Adrian Conte, Jürgen Wortmann, Ralf Frohnhäuser und Reinhard Ripsam gegen ihre Gegner durch und gewannen ihre Partien.

Jürgen Wortmann - Wolfgang Gottwald 1:0
Adrian Totaro - Ralf Frohnhäuser 0:1
Edgar Ohst - Reinhard Ripsam 0:1
Utta Recknagel - Adrian Conte 0:1

 

Runde 6 am 25.9.2020

Die Runde wurde wieder virtuell auf Lichess gespielt. Edgar Ohst, Nils Hohenberger und Ralf Frohnhäuser punkteten.

Edgar Ohst - Adrian Totaro 1:0
Paul Gerhardt - Nils Hohenberger 0:1
Ralf Frohnhäuser - Utta Recknagel 1:0

 

Runde 5 am 28.8.2020

Die Runde wurde wieder virtuell auf Lichess gespielt. Es war die Stunde der schwarzen Königreiche, denn alle Schwarzspieler setzten sich gegen die gegen die Führer der weißen Steine durch. Adrian Totaro, Adrian Conte und Edgar Ohst gingen siegreich aus ihren Paarungen hervor.

Utta Recknagel  - Adrian Totaro  0:1
Nils Hohenberger  - Adrian Conte 0:1
Wolfgang Gottwald  -  Edgar Ohst 0:1

 

Runde 4 am 26.6.2020

Die Runde wurde wegen der anhaltenden Corona-Restriktionen wieder virtuell auf Lichess gespielt. Utta Recknagel und Jürgen Wortmann gewannen ihre Partien; Punkteteilung gab es für Edgar Ohst, Ralf Frohnhäuser, Adrian Conte und Simon Frohnhäuser..

Utta Recknagel  -  Wolfgang Gottwald 1:0
Paul Gerhardt  - Jürgen Worrtmann 0:1
Edgar Ohst  - Ralf Frohnhäuser remis
Adrian Conte  - Simon Frohnhäuser remis

 

Runde 3 am 29. Mai

Die Runde wurde wegen der Corona-Restriktionen virtuell auf Lichess gespielt. Adrian Conte, Adrian Totaro und Nils Hohenberger waren siegreich; Jürgen Wortmann und Edgar Ohst trennten sich  remis.

 Wolfgang Gottwald  -  Adrian Conte  0:1
Adrian Totaro  - Paul Gerhardt 1:0
Jürgen Wortmann  - Edgar Ohst remis
Nils Hohenberger  - Utta Recknagel 1:0

 

Runde 2 am 28. Februar

Wolfgang Gottwald, Jürgen Wortmann und Edgar Ohst gingen siegreich aus den Zweikämpfen hervor.

Wolfgfang Gottwald - Adrian Totaro 1:0
Thorsten Geib - Jürgen Wortmann 0:1
Edgar Ohst - Nils Hohenberger 1:0

 

Runde 1 am 24. Januar

 Die erste Runde der VM 2020 startete am 24. Januar. Adrian Totaro und Ken Brat Reimann gewannen ihre Partien, Adrian Conte und Edgar Ohst teilten sich einen Punkt.

Adrian Totaro  - Thorsten Geib 1:0
Adrian Conte  - Edgar Ohst remis
Ken Brat-Reimann  - Wolfgang Gottwald 1:0

 

Frühere Berichte finden Sie im Archiv.